Es ist keine Überraschung, aber eine Nachricht: Die SPD Höhenkirchen-Siegertsbrunn hat Bürgermeisterin Mindy Konwitschny einstimmig für eine zweite Amtszeit nominiert. Seit 2020 steht die 51-Jährige an der Spitze der Gemeinde. Sie hatte sich damals im zweiten Wahlgang mit 62,8 Prozent der Stimmen gegen ihren Mitbewerber Roland Spingler (CSU) durchgesetzt.
Konwitschny ist in den Niederlanden geboren und in der Schweiz aufgewachsen, wo sie Psychologie studiert hat. Seit 2014 hat sie auch die deutsche Staatsangehörigkeit. 1996 kam sie nach München, lernte ihren Mann kennen und zog im Jahr 2000 nach Höhenkirchen-Siegertsbrunn, wo sie ein Fernstudium in sozialen Verhaltenswissenschaften und Volkswirtschaftslehre dranhängte. Sie hat vier erwachsene Kinder.
Laut der Pressemitteilung der SPD betonte die Ortsvorsitzende Anna Huber „die Bedeutung von Kontinuität, Erfahrung und einem klaren Wertekompass – gerade in bewegten Zeiten“. Florian Schardt, SPD-Fraktionsvorsitzender im Kreistag, sagte, dass die Gemeinde von Konwitschnys „klarer Haltung und ihrer verbindlichen sowie integrierenden Art stark profitiere“. Sie selbst sagte bei der Aufstellungsversammlung, dass sie „richtig viel Lust“ auf eine weitere Amtszeit habe.

