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Höhenkirchen-Siegertsbrunn:Hund stirbt bei Wohnungsbrand

Studie ·Gewalt gegen Einsatzkräfte·

Großeinsatz in Höhenkirchen-Siegertsbrunn: Feuerwehren aus drei Orten rückten am Samstagabend aus.

(Foto: dpa)

Bei einem Feuer in der Rosenheimer Straße sind 143 Rettungskräfte Samstagnacht im Einsatz. Menschen bleiben unversehrt - nur ein Hund stirbt in den Flammen

Lars Brunckhorst, Höhenkirchen-Siegertsbrunn

Ein Großeinsatz von Feuerwehren und Rettungskräften hat die Menschen im südöstlichen Landkreis aus ihrer Samstagsabendruhe gerissen. Um 22.19 Uhr wurden die Feuerwehren von Höhenkirchen und Siegertsbrunn alarmiert, weil es in einem Wohnhaus in der Rosenheimer Straße brannte. Sechs Minuten später trafen die ersten Einsatzkräfte ein, die sofort mit dem Löschen der Flammen im ersten Stock begannen. Weil sich die Suche nach möglichen Personen im Haus wegen der starken Rauchentwicklung als schwierig herausstellte, wurden weitere Einsatzkräfte nachalarmiert. So eilten die Feuerwehren aus Brunnthal und Ottobrunn sowie der in Haar stationierte ABC-Zug des Landkreises München den Kollegen zur Hilfe. Wie sich herausstellte, hielten sich in der Wohnung jedoch glücklicherweise keine Personen auf. Nur für einen Hund kam jede Hilfe zu spät. Um 23.16 Uhr konnte Einsatzleiter Benjamin-Frank Schmid, "Feuer aus" melden. Die Nachlöscharbeiten dauerten noch eine Stunde länger. Insgesamt im Einsatz waren 143 Kräfte der Feuerwehren und des ABC-Zugs, zwölf Helfer des Rettungsdienstes sowie sechs Polizeistreifen. Über den Schaden und die Brandursache gibt es noch keine Angaben.

© SZ vom 16.07.2018 / lb

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