Schule:Mit der VR-Brille in die Zukunft

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Im XR-Makerspace der Erich-Kästner-Schule gehört der Einsatz von VR-Brillen zum Alltag. (Foto: Claus Schunk)

Die Erich-Kästner-Schule in Höhenkirchen-Siegertsbrunn ist mit dem Innovationspreis der Stiftung Bildungspakt Bayern ausgezeichnet worden. Gewürdigt wird der Einsatz von Virtual Reality und 3-D-Druckern im Unterricht.

Für den vorbildlichen Einsatz von digitalen Medien im Unterricht ist die Erich-Kästner-Schule in Höhenkirchen-Siegertsbrunn mit dem Innovationspreis der Stiftung Bildungspakt Bayern ausgezeichnet worden. Bei einem Festakt im Literaturhaus in München überreichten Kultusministerin Anna Stolz (Freie Wähler) sowie Bertram Brossardt, Chef der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft, einer Delegation der Grund- und Mittelschule um Rektor Torsten Bergmühl eine Urkunde sowie einen Scheck über 2500 Euro für den zweiten Platz in der Kategorie Mittelschule. 

Die Auszeichnung setze „ein wichtiges Zeichen für den gewinnbringenden Einsatz moderner Technologien in unseren Schulen“, sagte die Kultusministerin. „Der Preis ermutigt Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler die Zukunft des Lernens zu gestalten.“ Die Erich-Kästner-Schule gilt im Bereich Digitalisierung als eine der innovativsten Einrichtungen im Freistaat. Schon 2022 wurde sie für ihre Bemühungen im Bereich „Extended Reality“ (XR) – also die Erweiterung der realen Welt durch virtuelle Elemente, beispielsweise über eine VR-Brille – als deutschlandweit erste „XRXplorer School“ ausgezeichnet. Gleichzeitig eröffnete die Schule in ihrem Erweiterungsbau einen XR-Makerspace, in dem die Kinder und Jugendlichen mit Virtual-Reality-Brillen und 3-D-Druckern „neue spannende Lernerfahrungen machen können“, wie Torsten Bergmühl damals sagte.

Vorwiegend in diesem XR-Makerspace entstand nun auch jenes Projekt, für das die Erich-Kästner-Schule mit dem Innovationspreis „isi digital“ der Stiftung Bildungspakt Bayern ausgezeichnet wurde. Unter dem Namen „Bridging Realities“ – übersetzt: Realitäten überbrücken – brachten die Schülerinnen und Schüler dabei die virtuelle und die reale Welt zusammen. So erschufen sie am Computer eine Stadt der Zukunft, die sich an den 17 Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen orientiert. Mittels einer VR-Brille ließ sich diese Stadt dann auch wie ein digitales Museum begehen.

„Mit diesem Konzept gelingt es der Schule ideal, digitale Technologien in den Bildungsprozess zu integrieren“, hieß es in der Laudatio bei der Preisverleihung. Und weiter: „Eine dynamische Lernumgebung, angereichert mit ausgewählten digitalen Werkzeugen, bietet viele Lernanreize, steigert die Motivation der Schülerinnen und Schüler enorm und ermöglicht die praktische Anwendung der erworbenen technischen Fähigkeiten in der realen Welt.“

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