Höhenkirchen-Siegertsbrunn:Drin im Nahverkehrsplan

Buslinie soll Schulstandorte in Höhenkirchen und Haar verbinden

Die CSU darf schon feiern, denn sie hat ihr mit einem Antrag im Jahr 2018 angestrebtes Ziel erreicht - auch wenn es noch gut drei Jahre dauern wird, bis tatsächlich der erste Linienbus die beiden Schulstandorte in Haar und in Höhenkirchen-Siegertsbrunn verbinden wird. Die Gewissheit verdanken die CSUler in Höhenkirchen dem gut vernetzten Gemeinderat und stellvertretenden Landrat Otto Bußjäger (UB), der bei einer Nachfrage im Gemeinderat verkündete, dass die Busverbindung Bestandteil der für den Fahrplanwechsel im Dezember vorgesehenen Verbesserungen im ÖPNV-Angebot seien. Die Linie sei im "Nahverkehrsplan" drin, sagte Bußjäger. "Ich sitze im Verkehrsausschuss."

Die CSU hatte im August 2018 angeregt, die Gemeinde möge sich dafür einsetzen, dass die Buslinie 240 und die Verstärkerlinie 240 V, die zu Schulzeiten bis nach Haar in den Münchner Osten fährt, über die Endhaltestelle Harthausen und Harthausen-Forstwirt hinaus bis zum S-Bahnhof Höhenkirchen-Siegertsbrunn geführt werden. Auf diese Weise würden tangentiale Verbindungen zwischen den Linien S 4 und S 6 und der S 7 geschaffen. Die Mittelschulen in Haar und in Höhenkirchen bilden einen Schulverbund.

Die CSU erhofft sich davon, dass auch das nordöstliche Gemeindegebiet an den öffentlichen Nahverkehr angebunden werden kann. Bei so vielen mutmaßlichen Vorteilen wollte CSU-Sprecher Roland Spingler denn auch jüngst im Gemeinderat von der Verwaltung Näheres zum Stand der Bemühungen erfahren. Die Antwort gab dann Bußjäger.

© SZ vom 14.07.2020 / belo
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