Anton Stürzer ist mit nur einem Wort in Rage zu bringen, wobei die Empörung etwas gespielt wirkt. „Siegertsbrunn“ lautete das Reizwort, das den gebürtigen Höhenkirchner auf die Palme bringen kann – schließlich besteht zwischen den beiden Orten nicht erst seit der Gebietsreform im Jahr 1978, als sie zu einer Gemeinde vereint wurden, eine historisch gewachsene Rivalität. Noch dazu haben die Siegertsbrunner ein Alleinstellungsmerkmal, das die Höhenkirchner maßlos ärgert: bei ihnen im Ort gibt es noch einen „Alten Wirt“, das Gasthaus mit dem Zusatz Kurvenwirt. Bis 2017 trug auch das älteste Gebäude Höhenkirchens ganz offiziell diesen Namen, dann eröffnete das „Feuer und Stein“ und seit vergangenem Freitag bietet das Restaurant „Mediterano“ hier feine Speisen an.
Höhenkirchen-SiegertsbrunnDer neue Alte Wirt
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Ado Begunic ist Chefkoch im „Mediterano“, der neuen Wirtschaft im Alten Wirt in Höhenkirchen.
Claus SchunkDie Gaststätte im Höhenkirchner Ortszentrum hat einen neuen Pächter: Hamdir Halilovic setzt in seinem „Mediterano“ auf die Küche Italiens, Bosniens und Kroatiens.
Von Martin Mühlfenzl, Höhenkirchen-Siegertsbrunn
