Den beiden Mädchen, die am späten Samstagnachmittag von Rettungskräften aus dem Heimstettener See im Landkreis München geborgen wurden, geht es mittlerweile besser. Sie liegen zwar immer noch in Münchner Krankenhäusern im Koma. Allerdings besteht nach Angaben der Polizei keine akute Lebensgefahr mehr. Die Mädchen mussten nach ihrer Bergung reanimiert werden, bevor sie mit Hubschraubern in Kliniken gebracht wurden. Es handelt es sich um zwei Mädchen im Alter von acht und 15 Jahren, allerdings nicht, wie zunächst gemeldet, um Geschwister.
Der Polizei zufolge fand die Rettungsaktion gegen 18 Uhr im südlichen Teil des Sees statt. Die Mädchen hatten zunächst am Uferrand im seichten Wasser Ball gespielt, waren dann aus ungeklärter Ursache in tiefere Zonen geraten und dort untergegangen. Wasserwacht, Feuerwehr und andere Badegäste waren an der Rettung beteiligt und begannen mit der Reanimation. Gegen 18.30 Uhr war eines der Kinder auf dem Weg ins Krankenhaus, auch das zweite wurde mit einem Hubschrauber abtransportiert.

