Haimhausen im Dachauer MoosAls sich die Bohème im Künstlercafé „Madame“ traf

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Gudrun Keitzl führte als „Madame" in zweiter Generation den von ihrer Mutter gegründeten Salon weiter. Das Künstlercafé existierte bis ins Jahr 2000.
Gudrun Keitzl führte als „Madame" in zweiter Generation den von ihrer Mutter gegründeten Salon weiter. Das Künstlercafé existierte bis ins Jahr 2000. (Foto: Foto: Albrecht Schinnerer, Repro: N.P. Joergensen)

Nach 1945 war die Münchner Akademie der Künste kurzzeitig in Haimhausen ansässig. Das Café „Madame“ war Treffpunkt für Kreative. Der frühere Bezirksheimatpfleger Norbert Göttler dokumentiert diese Zeit in seinem Buch „Malerluft und Malerlust“.

Von Bernhard Lohr, Haimhausen

Der Krieg war gerade zu Ende. München war zerstört, als sich Studenten in den Zug setzten, um nach Lohhof zu fahren und von dort nach Haimhausen zu pilgern. Sie folgten dem Ruf von Adolf Schinnerer (1876-1949), den die US-Army als einen der wenigen Unbelasteten zum Präsidenten der Münchner Akademie der Künste erkoren hatten. Und weil in deren Trümmern ein Unterricht nicht möglich war, pilgerten die mit Ende der NS-Diktatur nach freier künstlerischer Betätigung dürstenden jungen Leute zu dem Professor, der schon einige Jahre in Haimhausen lebte und arbeitete.

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