Kinder und Medienkompetenz„Ich kenne keine Familie, in der Handyverbote funktionieren“

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Ein Junge liegt auf einem Sofa und guckt auf sein Smartphone (gestellte Szene). Auf dem Handy herumdaddeln, kann zur Sucht werden.
Ein Junge liegt auf einem Sofa und guckt auf sein Smartphone (gestellte Szene). Auf dem Handy herumdaddeln, kann zur Sucht werden. Annette Riedl/dpa

Apps und Spiele für Smartphones sind so designt, dass sie maximale Aufmerksamkeit fordern und damit süchtig machen. Petra Trautwein, Lern- und Mediencoach aus Gauting, rät Eltern, ihrem Nachwuchs mehr Interesse an dessen Lebenswelten zu widmen, um Suchtverhalten vorzubeugen.

Interview von Annette Jäger

Die Kinder starren nur noch ins Handy – die Eltern sind maximal genervt davon. Es ist das typische Alltagsszenario in vielen Familien. Oft verordnen verzweifelte Väter und Mütter dann Bildschirmzeiten oder kassieren das Gerät ein. Doch außer Streit wird damit selten etwas erreicht. Warum Handyverbote nichts bringen und was stattdessen wirklich hilft, erklärt die Gautinger Autorin, Lern- und Medienexpertin Petra Trautwein in ihrem Ratgeber „Handyfrei – Wie Eltern ihren Kindern einen gesunden Umgang mit Handy & Medien beibringen“ (Molden Verlag).

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