Haar:Müller und Hahn legen Streit bei

Haar: Im Anschluss an den Besuch von Verkehrsminister Alexander Dobrindt in Haar kam es zu einem Konflikt zwischen Haars SPD-Bürgermeisterin Gabriele Müller und dem CSU-Landtagsabgeordneten Ernst Weidenbusch. Der Streit ist nun ad acta gelegt.

Im Anschluss an den Besuch von Verkehrsminister Alexander Dobrindt in Haar kam es zu einem Konflikt zwischen Haars SPD-Bürgermeisterin Gabriele Müller und dem CSU-Landtagsabgeordneten Ernst Weidenbusch. Der Streit ist nun ad acta gelegt.

(Foto: Claus Schunk)

Der CSU-Kreisvorsitzende Florian Hahn und die Haarer Bürgermeisterin Gabriele Müller (SPD) haben sich nach den jüngsten Differenzen zu einem klärenden Gespräch getroffen. Bei der Begegnung in der CSU-Geschäftsstelle in Unterhaching ging es auf Hahns Initiative um das "teils sehr kontroverse Presseecho auf den Besuch des Bundesverkehrsministers Alexander Dobrindt", wie Hahns Büro meldet.

Trotz nach wie vor unterschiedlicher Wahrnehmungen hätten sich beide darauf geeinigt, über den Verlauf des Termins öffentlich nicht mehr zu sprechen. Der Besuch des Ministers sei nach einhelliger Meinung ein wichtiges Signal gewesen, das auf Fortschritte beim Bahnhofsumbau hoffen lasse. Müller und Hahn seien sich einig gewesen, zur Sacharbeit zurückzukehren, um für die Bürger etwas zu erreichen.

Müller kommt ohne Einladung, Weidenbusch ist wenig begeistert

Auslöser des Streits, der nun nicht mehr erwähnt werden soll, war die als CSU-Veranstaltung deklarierte Visite von Verkehrsminister Alexander Dobrindt in mehreren Kommunen des Landkreises. Dabei sollte es um die Zustände der Bahnhöfe gehen - unter anderem auch der Station in Haar. Nicht eingeladen war zu der Besichtigung Haars SPD-Bürgermeisterin Gabriele Müller (SPD), die dem Termin aber trotzdem beiwohnte.

Dabei soll es zu einer Auseinandersetzung zwischen Müller und dem Haarer CSU-Landtagsabgeordneten Ernst Weidenbusch gekommen sein, der sich nach Müllers Darstellung wenig begeistert über deren Erscheinen gezeigt und sich auch angeschrien haben soll. Weidenbusch bestreitet dies. Zwischenzeitlich hatte er Müller gar mit einer Anzeige gedroht.

Daraufhin hatten der SPD-Landtagsabgeordnete Peter Paul Gantzer und die Kreisvorsitzende der SPD, Bela Bach, Weidenbusch und Hahn ein Gesprächsangebot unterbreitet. Hahn und Müller waren nun aber schneller.

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