KonzertIn C-Dur gegen die Finsternis

Die Chorvereinigung Haar bei einem ihrer Auftritte.
Die Chorvereinigung Haar bei einem ihrer Auftritte. privat

Die Chorvereinigung Haar führt Haydns berühmtes Oratorium „Die Schöpfung“ auf.  Vor allem eine Stelle entfaltet stets überwältigende Wirkung.

Von Udo Watter, Haar

Ob es der strahlendste C-Dur-Akkord der Musikgeschichte ist, sei dahingestellt, aber in die Top 3 dürfte er wohl gehören: „Und Gott sprach: Es werde Licht. Und es ward Licht!“ Wenn der Chor in Haydns „Die Schöpfung“ dieses letzte Wort singt und damit Chaos und Finsternis prachtvoll in die Schranken weist, entfaltet das gewöhnlich eine überwältigende Wirkung. Die Chorvereinigung Haar präsentiert das berühmte Oratorium von Joseph Haydn am Sonntag, 25. Mai, in der Kirche Sankt Raphael in Haar. Das Konzert beginnt um  19 Uhr.

Das Spätwerk des Wiener Klassikers, 1798 in der österreichischen Hauptstadt uraufgeführt, vereint orchestrale Meisterschaft mit eindrucksvollen Chören, kombiniert die Schilderung der Schöpfungsgeschichte immer wieder mit virtuosen Arien.

Das Werk bedient sich der Erzählungen des Alten Testaments und ist in drei Teile gegliedert. Teil I und II behandelt die Woche der Schöpfungsgeschichte. Der dritte Teil erzählt von den ersten glücklichen Tagen von Adam und Eva.

„Wir freuen uns besonders, dass wir für dieses Opus hochkarätige Solisten gewinnen konnten“, heißt es vonseiten der Chorvereinigung. Sopranistin Laura Faig, Tenor Manuel Ried und Bass Andreas Hörl übernehmen die gesanglichen Solopartien, am Cembalo sitzt Armin Becker. Orchester und Chorvereinigung Haar agieren unter der Gesamtleitung von Michael Clemens Frey.

Tickets sind zu 25 Euro und 15 Euro für Schüler bei Schreibwaren Willerer in Haar (nur Barzahlung), per  E-Mail an karten@chorvereinigung-haar.de, unter Telefon 089/54 02 95 13 und an der Abendkasse erhältlich. Weitere Informationen gibt es unter  www.chorvereinigung-haar.de.

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