Haar bei München:Feuerwerk auf der Leinwand

Haar bei München: Auf Anregung von Haars Bürgermeister Andreas Bukowski wird das Freibad zum Freiluftkino für hoffentlich "ein paar vergnügliche Abende".

Auf Anregung von Haars Bürgermeister Andreas Bukowski wird das Freibad zum Freiluftkino für hoffentlich "ein paar vergnügliche Abende".

(Foto: Gemeinde Haar)

Im Freibad wird an vier Abenden nach Einbruch der Dunkelheit Freiluftkino angeboten

Von Sebastian Franz, Haar

Mit den fallenden Inzidenzen hat sich schnell wieder die Außengastronomie gefüllt, und auch Outdoor-Veranstaltungen haben Konjunktur. Für andere Freizeitbeschäftigungen sieht es zum Teil nicht ganz so rosig aus - weil sie innen stattfinden, in geschlossenen Räumen. Theater, Oper und eben Kino zählen dazu. Gut also, wenn man eine große Außenfläche hat und diese auch im Dunkeln zu nutzen weiß, wie im Freibad Haar. Auf der großen Liegewiese des Freibads heißt es in dieser Woche "Film ab!": Von Donnerstag, 22., bis Montag, 26. Juli, wird jeden Abend ein Film ausgestrahlt (außer Sonntag).

Der normale Freibadbetrieb läuft jeweils wie gewohnt bis um 20 Uhr. Danach können es sich die Kinogäste auf der großen Liegewiese gemütlich machen. Wichtig: eigene Decken oder Klappstühle mitbringen, um sich mit Abstand auf der gesamten Wiesenfläche zu verteilen. Die Filme starten, wenn es dunkel wird, frühestens um 21 Uhr. Die Idee für das Freiluftkino hatte Haars Bürgermeister Andreas Bukowski (CSU). Er sagt: "Das ist eine gute Gelegenheit für uns, den Haarerinnen und Haarern ein paar vergnügliche Abende zu bieten, nach denen wir uns alle schon so lange sehnen." Er hoffe, dass die Filmauswahl gut ankommt. Für jeden Geschmack sollte etwas dabei sein.

Den Auftakt bildet am Donnerstag die französische Tragikomödie "Ziemlich beste Freunde", die im Kinojahr 2011 ein weltweiter Überraschungserfolg war (ab sechs Jahren). Am Freitag folgt der Animationsfilm "Rapunzel - neu verföhnt", an dem vor allem die jüngeren Gäste ihre Freude haben dürften (ohne Altersbeschränkung). Am Samstag gibt es denn Thriller "Inception". Eines der beliebtesten Werke des Starregisseurs Christopher Nolan. Wer noch immer rätselt, ob der Kreisel umfällt oder weiterläuft, der entdeckt vielleicht jetzt den entscheidenden Hinweis (ab zwölf Jahren); am Sonntag bleibt die Leinwand dunkel.

Am Montag folgt das Abschlussfeuerwerk, zumindest auf der Leinwand. "Bad Boys for Life" mag der schwächste Teil der Kult-Action-Reihe sein; Will Smith und Martin Lawrence bieten trotzdem, was man von ihnen erwarten kann: flotte Sprüche, dicke Knarren, Miami-Beach-Vibes (ab 16 Jahren).

Der Eintritt kostet fünf Euro für Erwachsene, drei Euro für Kinder. Gezahlt wird an der Freibadkasse, es können keine Tickets reserviert werden. Dort werden auch die Kontaktdaten aller Gäste erfasst. Genutzt wird die App "Darf ich rein". Hierzu hängen im Eingangsbereich QR-Codes, die mit dem Smartphone gescannt werden können. Dadurch öffnet sich ein Online-Formular, das am Handy ausgefüllt werden kann. Für Gäste, die kein Smartphone besitzen, stehen vor Ort Tablets zur Verfügung, um das Formular auszufüllen.

Da es am Freibad nur wenige Parkplätze gibt, bitten die Veranstalter, mit dem Fahrrad oder zu Fuß zu kommen. Am Kiosk lassen sich Snacks und Getränke kaufen Nur das Baden ist nicht erlaubt. Sind die Witterungsbedingungen zu schlecht, fällt die jeweilige Vorführung aus. Wie in Miami Beach wird das Wetter wohl nicht, momentan lautet die Prognose aber zumindest: trocken.

© SZ vom 19.07.2021
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