KlimawandelDem Frühjahr fehlt der Saft

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Wenn es im Frühjahr beim Ackern und Pflügen so staubt, wie hier bei Grasbrunn, wo ein Landwirt sein Feld bestellt, dann hat es im Winter zu wenig Niederschlag gegeben.
Wenn es im Frühjahr beim Ackern und Pflügen so staubt, wie hier bei Grasbrunn, wo ein Landwirt sein Feld bestellt, dann hat es im Winter zu wenig Niederschlag gegeben. Wolfgang Maria Weber/IMAGO

Wenig Regen, kaum Schnee – der Winter war wieder einmal zu trocken. Die Folge: Die Pegel des Grundwassers sind im Raum München auf Tiefstände gesunken. Landwirte und Baumschulen verfolgen mit Sorge, wie sich die Vegetation entwickelt.

Von Bernhard Lohr

Blauer Himmel, Sonnenschein und wieder mal ein Winter mit wenig Regen oder Schnee: Das Landesamt für Umwelt (LfU) meldet für Bayern ein Viertel weniger Niederschläge in den Wintermonaten als eigentlich üblich wären. Die Folge: Die Grundwasserspeicher füllen sich nicht. Und die Pegel kratzen gerade im Süden der Landeshauptstadt München an Tiefständen. Nach etlichen Jahren mit wenigen Niederschlägen wird die Trockenheit zum Problem. Landwirte, Forstwirte und die Betreiber von Baumschulen schlagen Alarm. Gerade jetzt, da die Natur aus dem Winter erwacht, sind die Böden staubtrocken. Der Vegetation fehlt der Saft.

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