Grünwald Gegen Dogmen und Doofe

Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Bei Andreas Rebers hingegen muss man aufpassen, nicht zu früh zu lachen. Der im niedersächsischen Westerbrak geborene Kabarettist setzt gern eine maliziöse Pointe auf die andere und steigert dabei die enthüllende Schmerzhaftigkeit seiner Beobachtungen des Allzumenschlichen. Der vielfach prämierte Rebers, zuletzt 2018 mit dem Dieter-Hildebrandt-Preis der Landeshauptstadt München ausgezeichnet, stellt am Mittwoch, 23. Januar, in Grünwald sein Programm "Amen" vor. Nach "Predigt erledigt" und "Rebers muss man mögen", bildet "Amen" nun den vorläufigen Abschluss der Trilogie des Glaubens. Dieses finale Programm wird angekündigt als "das Extrakt aus langjähriger Gemeindearbeit, aktuellen Studien und friedlicher Ökumene von München über Wien bis Bagdad, wo Reverend Rebers schon vor durchgeladenen Kalaschnikows Akkordeon gespielt hat". Der 61-Jährige gilt als streitbarer Geist, der sich gegen religiöse Dogmen, Doofheit und politische Manipulation zur Wehr setzt. Der Kabarettabend im Bürgerhaus Römerschanz beginnt um 20 Uhr. Karten im Vorverkauf gibt es in der Buchhandlung Horn, Schloßstraße 14c, in Grünwald (Telefon: 089/641 04 71).