In Grünwald ist die Welt noch in Ordnung: Es gibt kaum Kriminalität, keine Obdachlosen, die Straßen sind sauber und wenn der Bürgermeister auf die Straße geht, grüßt er seine Gemeindemitglieder mit Namen. Doch nun scheinen schwarze Wolken am Grünwalder Himmel aufzuziehen: Es sollen wieder Flüchtlinge in ihrer Gemeinde untergebracht werden. Vor allem bei Frauen schürt die Nachricht Ressentiments.
Unterbringung von GeflüchtetenAufregung im Grünwalder Idyll
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So war es 2016: In einer Traglufthalle im Grünwalder Ortsteil Wörnbrunn wurden etwa 300 Asylsuchende untergebracht - es blieb alles ruhig.
Claus SchunkBei einer Bürgerversammlung erklären Mütter, sich nicht mehr sicher zu fühlen, wenn am Ort 116 Geflüchtete untergebracht werden. Dann wollen sie ihre Kinder nicht mehr zum Spielen auf die Straße lassen. Wie eine Nachricht Ressentiments im Städtchen der Reichen schürt.
Von Lisa Marie Wimmer, Grünwald
