Die Freie Wählergemeinschaft (FWG) und die CSU haben in Grasbrunn Gemeindekämmerer Sebastian Stüwe als gemeinsamen Bürgermeisterkandidaten nominiert. CSU und FWG werden aber „wie bisher beide mit jeweils voneinander unabhängigen Gemeinderatslisten“ antreten, heißt es in einer Pressmitteilung der FWG zu Stüwes Nominierung.
In seiner Vorstellungsrede nannte Stüwe als Schwerpunkte seines Programms vier Themen: „Nachhaltige Energiepolitik, moderne Mobilität und Verkehrslösungen für lebenswerte Ortskerne, digitale Verwaltung und bezahlbaren Wohnraum“. Seine Kandidatur begründet er mit dem Wunsch, die Zukunft Grasbrunns aktiv zu gestalten: „Ich bin ein Macher, kein Redner. Ich möchte nicht an Schlagzeilen, sondern am Ergebnis gemessen werden.“
Der 40-jährige Diplom-Verwaltungswirt lebt mit seiner Familie seit 13 Jahren in Neukeferloh und arbeitet ebenso lange in leitender Funktion in der Gemeindeverwaltung. Daher kenne er „die Strukturen, Abläufe und Herausforderungen der Kommune bis ins Detail“, heißt es.
Stüwes aktueller Chef, Bürgermeister Klaus Korneder (SPD), tritt nach 18 Jahren im Amt bei der Wahl im März nicht mehr an.

