GrasbrunnFalschparker im Fokus

Die Geschwindigkeitskontrollen werden reduziert, dafür wird der ruhende Verkehr stärker überwacht.
Die Geschwindigkeitskontrollen werden reduziert, dafür wird der ruhende Verkehr stärker überwacht. (Foto: Claus Schunk)

Auch wenn sie dabei draufzahlt, setzt die Gemeinde Grasbrunn weiter auf kommunale Verkehrsüberwachung. Der Schwerpunkt soll aber anders gesetzt werden.

Mehr als 7000 Euro zahlte die Gemeinde Grasbrunn im vergangenen Jahr aus eigener Tasche für die kommunale Verkehrsüberwachung – die Einnahmen aus den bei Kontrollen verhängten Bußgeldern deckten die Kosten nicht vollständig. Trotz dieses finanziellen Defizits soll die Überwachung auch heuer weitergeführt werden, um die Verkehrssicherheit innerhalb der Gemeinde zu gewährleisten. Das beschloss der Gemeinderat.

Bereits seit Oktober 2022 setzt die Gemeinde Grasbrunn auf Kontrollen durch die Kommunale Verkehrsüberwachung Markt Schwaben. Insgesamt wurden von Oktober 2023 bis September 2024 nach Angaben der Rathausverwaltung 417 Verstöße im fließenden Verkehr registriert, wobei sich Geschwindigkeitsüberschreitungen vor allem in der Bahnhof- sowie der Leonhard-Stadler-Straße häuften. 583 Verstöße wurden zudem im ruhenden Verkehr registriert – insbesondere durch regelwidriges Abstellen von Anhängern und Parken im Halteverbot.

Im vergangenen Jahr nahm die Gemeinde durch Verwarn- und Bußgelder rund 26 000 Euro ein; dem gegenüber stehen Ausgaben von fast 34 000 Euro. Das resultierende Defizit wird dem Gemeindehaushalt entnommen.

Für das kommende Jahr ist geplant, die Überwachung des ruhenden Verkehrs auszuweiten, während die Kontrollen des fließenden Verkehrs verringert werden. An der Zeit, die dafür insgesamt aufgewendet wird, ändert sich nichts – es bleibt bei 15 Stunden pro Monat.

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