Bombenalarm an der WürmGranatenfund zieht Großeinsatz in Gräfelfing nach sich

In Gräfelfing hat ein Passant am Sonntagnachmittag einen verdächtigen Gegenstand in der Würm entdeckt. Die Einsatzkräfte sperrten das Gebiet großräumig ab – am Ende identifizierte der Kampfmittelräumdienst den Fund als Granate.
In Gräfelfing hat ein Passant am Sonntagnachmittag einen verdächtigen Gegenstand in der Würm entdeckt. Die Einsatzkräfte sperrten das Gebiet großräumig ab – am Ende identifizierte der Kampfmittelräumdienst den Fund als Granate. (Foto: Philipp Schulze/dpa)

Nach dem Fund eines mutmaßlichen Blindgängers in der Würm müssen Badegäste und Kinder am Sonntag in Gräfelfing ihre Plätze räumen. Der Kampfmittelräumdienst kann den Gegenstand sichern.

Von Claudia Koestler, Gräfelfing

Der Fund einer Granate hat am Sonntagnachmittag in Gräfelfing einen Großeinsatz von Polizei, Feuerwehr und Kampfmittelräumdienst nach sich gezogen. Wie Kreisbrandmeisterin Martina Wende, Pressesprecherin der Kreisbrandinspektion München, mitteilt, entdeckte gegen 15.37 Uhr ein Passant in der Würm einen verdächtigen Gegenstand und alarmierte die Rettungskräfte. „Aufgrund der unklaren Herkunft und Art des Gegenstandes wurde die Feuerwehr Gräfelfing mit dem Alarmstichwort ‚Bombenfund‘ durch die Feuerwehreinsatzzentrale alarmiert“, so Wende.

Die Feuerwehr Gräfelfing sperrte daraufhin gemeinsam mit der Polizei einen Radius von 50 Metern rund um die Pasinger Straße ab, räumte vorsorglich eine nahegelegene Badeinsel sowie einen Spielplatz und sicherte das Areal. Auch der Luftraum wurde im Bereich des Fundortes gesperrt.

SZ Good News
:Gute Nachrichten aus München – jetzt auf Whatsapp abonnieren

Mehr positive Neuigkeiten im Alltag: Die Süddeutsche Zeitung verbreitet jeden Tag auf Whatsapp ausschließlich schöne und heitere Nachrichten aus München und der Region. So können Sie ihn abonnieren.

An die 60 Rettungskräfte waren im Einsatz, darunter Vertreter der Kreisbrandinspektion und des Katastrophenschutzes, zudem hatten sich auch Vertreter der Gemeinde eingefunden. Die Feuerwehr kühlte den Gegenstand, während der Kampfmittelräumdienst zur Überprüfung anrückte, berichtet Wende.

Wie sich herausstellte, handelte es sich bei dem Fund um eine Granate, mutmaßlich aus dem Zweiten Weltkrieg, die anschließend gesichert abtransportiert wurde. Der Einsatz dauerte etwa vier Stunden. Angaben zur genauen Art der Granate machte die Feuerwehr bisher nicht.

© SZ - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
Zur SZ-Startseite

Mädchenfußball
:Kick it like Giulia

Viele Mädchen wollen Fußball spielen, die Zahlen gehen nach oben. Social Media macht die Spielerinnen der Frauen-Nationalmannschaft zu Idolen, bei der EM füllen sich die Stadien. Eine Reportage aus zwei Vereinen im Münchner Süden über Träume, Teamgeist – und die Frage, warum der Mädchenfußball so beliebt ist.

SZ PlusVon Iris Hilberth (Text) und Sebastian Gabriel (Fotos)

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Gutscheine: