Der Fund einer Granate hat am Sonntagnachmittag in Gräfelfing einen Großeinsatz von Polizei, Feuerwehr und Kampfmittelräumdienst nach sich gezogen. Wie Kreisbrandmeisterin Martina Wende, Pressesprecherin der Kreisbrandinspektion München, mitteilt, entdeckte gegen 15.37 Uhr ein Passant in der Würm einen verdächtigen Gegenstand und alarmierte die Rettungskräfte. „Aufgrund der unklaren Herkunft und Art des Gegenstandes wurde die Feuerwehr Gräfelfing mit dem Alarmstichwort ‚Bombenfund‘ durch die Feuerwehreinsatzzentrale alarmiert“, so Wende.
Die Feuerwehr Gräfelfing sperrte daraufhin gemeinsam mit der Polizei einen Radius von 50 Metern rund um die Pasinger Straße ab, räumte vorsorglich eine nahegelegene Badeinsel sowie einen Spielplatz und sicherte das Areal. Auch der Luftraum wurde im Bereich des Fundortes gesperrt.

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An die 60 Rettungskräfte waren im Einsatz, darunter Vertreter der Kreisbrandinspektion und des Katastrophenschutzes, zudem hatten sich auch Vertreter der Gemeinde eingefunden. Die Feuerwehr kühlte den Gegenstand, während der Kampfmittelräumdienst zur Überprüfung anrückte, berichtet Wende.
Wie sich herausstellte, handelte es sich bei dem Fund um eine Granate, mutmaßlich aus dem Zweiten Weltkrieg, die anschließend gesichert abtransportiert wurde. Der Einsatz dauerte etwa vier Stunden. Angaben zur genauen Art der Granate machte die Feuerwehr bisher nicht.

