MedizinZulassung für neues Schmerzmittel aus Gräfelfing

Clemens Fischer (Archivbild) hat das Pharmaunternehmen Vertanical 2007 gegründet.
Clemens Fischer (Archivbild) hat das Pharmaunternehmen Vertanical 2007 gegründet. Catherina Hess

Das Unternehmen Vertanical hat ein auf Cannabinoiden basiertes Arzneimittel entwickelt. Für „Exilby“ ist nun die Zulassung erteilt worden.

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Das Gräfelfinger Biopharmaunternehmen Vertanical hat ambitionierte Ziele: Es will Patientinnen und Patienten mit chronischen Schmerzen helfen. Ein erster Schritt ist die Zulassung des Arzneimittels Exilby in Deutschland, die das Unternehmen jetzt bekannt gab. Exilby ist ein auf Cannabinoiden basiertes Medikament, das bei chronischen Rückenschmerzen, vor allem mit neuropathischer Komponente, wirken und eine Alternative zu den häufig verordneten Opioiden darstellen soll.

Mehr als acht Jahre Forschungs- und Entwicklungsarbeit sind laut Vertanical in das Medikament geflossen. Das Unternehmen, vom Mediziner und Unternehmer Clemens Fischer 2007 gegründet und im Gewerbegebiet von Gräfelfing bei München ansässig, bezeichnet die Zulassung als „bedeutenden Meilenstein“ in einem Therapiefeld, in dem Patientinnen und Patienten schon seit Langem auf neue Behandlungsoptionen warten.

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Nach der offiziellen Zulassung soll die Markteinführung im September erfolgen. Das Unternehmen betont die Bedeutung der Zulassung für den Forschungs- und Entwicklungsstandort Deutschland: „Auch in einem der anspruchsvollsten Therapiefelder sind medizinische Durchbrüche von internationaler Tragweite Made in Germany möglich“, heißt es in einer Pressemitteilung.

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