Gewerkschaft:3200 Minijobber verlieren ihren Arbeitsplatz

Im Landkreis München sind im vergangenen Jahr rund 3200 geringfügig entlohnte Arbeitsverhältnisse verloren gegangen. Das teilt die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) in einer Pressemitteilung mit und beruft sich dabei auf neue Zahlen der Bundesagentur für Arbeit. "Der Rückgang zeigt, dass Minijobs in der Pandemie schnell zur Falle werden. In unsicheren Zeiten kürzen Firmen zuerst bei den 450-Euro-Kräften, die allerdings weder Anspruch auf das Kurzarbeiter- noch auf das Arbeitslosengeld haben", kritisiert Michael Müller von der IG BAU Oberbayern. In der Gebäudereinigung seien derart prekäre Arbeitsverhältnisse besonders stark verbreitet und würden insbesondere für Frauen zum Karriererisiko. Aus diesem Grund fordere die Gewerkschaft eine Reform: Betroffene müssten besser geschützt und Minijobs ab dem ersten Euro sozialversicherungspflichtig werden, lautet die Forderung der Gewerkschaft.

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