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Geschichte:Grünwald arbeitet NS-Zeit auf

Die Gemeinde Grünwald will die Aufarbeitung der NS-Zeit weiter vorantreiben. Im Haushalt für 2020 werden dafür 300 000 Euro eingestellt. Was genau untersucht wird, wird erst beschlossen, wenn die Historikerin Susanne Meinl im nächsten Jahr ihre bisherigen Ergebnisse präsentiert. Meinl ist derzeit damit beschäftigt, das Gemeindearchiv und andere Archive zu sichten, als Vorarbeit für eine Aufarbeitung der Ortsgeschichte und des Lebens jüdischer Grünwalder. Ihr Auftrag gilt nur für sechs Monate, die demnächst enden. Im Verwaltungsausschuss herrschte am Dienstag Einigkeit, dass man für das Projekt bereits jetzt Mittel einplanen soll. "Das ist ein mehrjähriges Programm", sagte Wolfgang Kuny von der CSU. Meinl selbst betonte, dass sie Planungssicherheit brauche, etwa um eine wertvolle Mitarbeiterin zu halten.