Beim Gewitter am Montagabend sind im südlichen Landkreis München und im Norden des Landkreises Starnberg einige Straßen und Keller überschwemmt worden. Die teils unwetterartigen Regenfälle bescherten den Feuerwehren einige Arbeit, jene aus Neuried berichtet über zehn Einsätze, in Oberhaching waren es sogar elf, dort waren die Retter bis vier Uhr in der Früh im Einsatz. Die gute Nachricht ist, dass durch das Unwetter nach derzeitigem Stand niemand verletzt wurde.
Um 22.18 Uhr wurde die Neurieder Feuerwehr zur Unterführung an der A 95 bei Oberdill an der Grenze zum Landkreis Starnberg gerufen. Diese war überschwemmt und es hatte sich ein Funkstreifenwagen der Polizei im Wasser festgefahren. „Durch unser schnelles Eingreifen konnten wir die sichtlich erleichterten Polizisten aus ihrer misslichen Lage befreien“, schreibt die Feuerwehr in ihrem Bericht.
In Oberhaching stand bereits gegen kurz nach 20 Uhr die Bahnunterführung in der Gartenstraße, gegen 20.30 Uhr dann auch jene im Grünwalder Weg unter Wasser. Beide mussten von der Feuerwehr zeitweise komplett gesperrt werden. Gegen 20.30 Uhr wurde die Neurieder Feuerwehr auf die Kreisstraße M4 zwischen Neuried und Gauting gerufen, dort hatte der Wind einen Ast von einem Baum abgerissen auf die Fahrbahn geweht. Auch die Gautinger Straße war am nördlichen Ende zeitweise überschwemmt, die Feuerwehr musste eine Vollsperrung einrichten.
Außerdem wurden zahlreiche Keller und Gebäude überschwemmt und mussten von der Feuerwehr abgepumpt werden. Alleine in Oberhaching war dies neunmal der Fall, in Neuried musste die Feuerwehr zudem zwei Gebäude wegen möglicher Schäden nach einem Blitzschlag kontrollieren.


