Die ersten Autos rasen autonom mit mehr als 100 Stundenkilometern über die Autobahn. Es ist gerade so, als könnten sie Hindernisse sehen. Und der Mensch? Der greift zum Blindenstock, wenn das Augenlicht schwindet. Wie vor hundert Jahren tastet er sich stolpernd voran. Den drei Schulfreunden Julian Schenker, Ferdinand Horn und Dominik Schuler leuchtete das nicht ein. Sie begannen zu tüfteln und fanden eine Lösung für ein Blinden-Navi, mit dem sie etliche Preise einheimsten. Heute leiten die gerade mal 18, 19 und 20 Jahre alten Erfinder die Habric GmbH im Garchinger Gründerzentrum Gate.
Garchinger Start-upWie drei Schulabgänger den Alltag von Blinden revolutionieren wollen
Lesezeit: 4 Min.

Julian Schenker, Ferdinand Horn und Dominik Schuler haben schon als Teenager ein Stirnband entwickelt, das die Umgebung scannt und Blinden durch Vibrationen den Weg weist. In diesem Jahr wollen sie es mit ihrem Garchinger Start-up Habric GmbH auf den Markt bringen.
Von Bernhard Lohr, Garching

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