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Garching:Stadion am See wird saniert

Die Stadt nimmt dafür 4,5 Millionen Euro in die Hand

In den vergangenen Jahren hat die Stadt Garching ihren Baseballern zu einer neuen Heimat verholfen, in Hochbrück einen Fußballplatz gebaut, die Tennisplätze des STK saniert, den Stockschützen ein Vereinsheim errichtet und ein zusätzliches Trainingsfeld am See geschaffen. Etliche Millionen Euro flossen dabei in die diversen Sportstätten, und doch steht das vielleicht größte Projekt erst noch an: die Sanierung des Stadions am Garchinger See. Erste Schätzungen gehen von Kosten in Höhe etwa 4,5 Millionen Euro aus. Um diese Summe nicht alleine aufbringen zu müssen, wird sich die Stadt für den Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten bewerben. Bei diesem Programm des Freistaats winkt eine Zuwendung in Höhe von 90 Prozent der förderfähigen Ausgaben.

"Wir versuchen jetzt mal, an diesen Topf heranzukommen", sagte Kämmerer Heiko Janich, nachdem der Stadtrat einmütig für eine Bewerbung gestimmt hatte. Zuvor hatte Bürgermeister Dietmar Gruchmann (SPD) mit Blick auf das Seestadion betont: "Wir wissen, dass wir da was machen müssen." Vor allem die Tartanbahn sei stark renovierungsbedürftig, ebenso das Dach, "das schon seit ein paar Jahren mit Eisenstangen gestützt wird", so der Rathauschef. Überdies sollen das Flutlicht auf LED umgerüstet und die Gebäudetechnik erneuert werden. Und nicht zuletzt ist vonseiten mehrerer Vereine der Wunsch geäußert worden, zusätzliche Klubräume im Stadion zu schaffen.

© SZ vom 23.11.2020 / stä
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