Stolz prangen die Buchstaben über dem Eingang der Grundschule Garching-West: „Wir sind deutsche Schachschule.“ Die einzelnen Buchstaben sind, natürlich, abwechselnd in schwarze und weiße Felder gesetzt. Schach wird ganz hoch gehängt in der Grundschule der Universitätsstadt nördlich von München, die sich seit 2016 offiziell Schachschule nennen darf, und das nicht nur bildlich gesprochen. Das Schachspiel ist hier geradezu omnipräsent: In jedem Klassenzimmer befinden sich Schachbretter, auf dem Pausenhof sind vier große Felder eingelassen, auf denen Schülerinnen und Schüler in den Pausen mit großen Figuren jederzeit eine Partie beginnen können, in der Aula glänzen Pokale mit Schachbrettsymbolen um die Wette.
Schach im SchulunterrichtAlles andere als matt
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Helge Frowein unterrichtet seit 2016 Schach an der Grundschule Graching-West und ist mittlerweile auch an anderen Schulen tätig. Das Bild zeigt ihn mit dem achtjährigen David.
Robert HaasIn der Grundschule Garching-West steht Schach seit rund zehn Jahren ganz oben auf dem Lehrplan. Das hält den Kopf frisch und verschafft auch Schülern Erfolgserlebnisse, die im klassischen Unterricht nicht so oft glänzen. Und die Erfolge können sich sehen lassen: Das Mädchenteam fährt nun sogar zur Deutschen Meisterschaft.
Von Irmengard Gnau, Garching
