Garching-HochbrückZoll beschlagnahmt 15 Tonnen Bettwäsche

Eine Mitarbeiterin des Zollamts Garching-Hochbrück bei der Beschau von 15 Tonnen Bettwäsche, die wegen Verstößen gegen Markenrecht und Sicherheitsstandards beschlagnahmt wurden.
Eine Mitarbeiterin des Zollamts Garching-Hochbrück bei der Beschau von 15 Tonnen Bettwäsche, die wegen Verstößen gegen Markenrecht und Sicherheitsstandards beschlagnahmt wurden. Hauptzollamt München

Die Textilien sind nach Erkenntnissen der Ermittler gefälschte Fan-Produkte und entsprechen außerdem nicht den erforderlichen Sicherheitsstandards.

Eine Lastwagenladung mutmaßlich gefälschter und möglicherweise gefährlicher Bettwäsche hat das Zollamt Garching-Hochbrück beschlagnahmt. Wie die Behörde am Dienstag mitteilte, wurde bei der Kontrolle ein Lastwagen mit 15 Tonnen Textilien aus der Türkei festgestellt, dass ein Großteil der Sendung gegen Markenrechte verstößt beziehungsweise nicht den erforderlichen Sicherheitsstandards für den Handel in der Europäischen Union entspricht.

Auf der Ware waren überwiegend Abbildungen von Charakteren aus Kinderserien und -filmen sowie von diversen Fußballvereinen zu sehen, insgesamt zählten die Zöllner 47 bekannte Marken. Wegen des Verdachts einer unerlaubten Einfuhr von Markenfälschungen wurde die Sendung angehalten und im Warenhaus einer Spedition begutachtet.

Der Zoll holte auch die Einschätzung der betroffenen Markeninhaber sowie deren Rechtevertreter ein. Fast alle von ihnen bestätigten, dass es sich bei den aufgegriffenen Produkten um Fälschungen handle. Bei anderen Produkten fehlten die erforderlichen Textilkennzeichnungen, darum durften auch diese nicht eingeführt werden.

„Markenfälschungen schädigen nicht nur die Rechteinhaber, sondern gefährden auch die Sicherheit der Verbraucher“, sagte Thomas Meister, Pressesprecher des Hauptzollamts München. Der Importeur der Ware wurde wegen Verstoßes gegen das Markengesetz angezeigt.

© SZ/wkb - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
Zur SZ-Startseite

Weniger Förderung für Integrationskurse
:Ohne die Sprache ist alles nichts

Innenminister Dobrindt will bei Deutschkursen sparen – Bildungseinrichtungen und Hilfsorganisationen sind entsetzt. Sie sehen in den Kürzungen einen Rückschlag für die Integration von Ausländern und die Qualifikation dringend benötigter Arbeitskräfte.

SZ PlusVon Irmengard Gnau und Annette Jäger

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: