Atomreaktor in Garching"Wir haben von Anfang an dagegen protestiert"

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Blick ins Innere des FRM II, wo Wissenschaftler mit Hilfe der Neutronenquelle Grundlagenforschung betreiben.
Blick ins Innere des FRM II, wo Wissenschaftler mit Hilfe der Neutronenquelle Grundlagenforschung betreiben. Frank Mächler/dpa/dpaweb

Seit die letzten drei Atommeiler vom Netz gegangen sind, ist der Forschungsreaktor in Garching die stärkste aktive Nuklearanlage in Deutschland.

Von Irmengard Gnau, Garching

An diesem Samstag wurde der Atomausstieg in Deutschland offiziell vollzogen. Die drei letzten Atomkraftwerke Isar 2 bei Landshut, Emsland und Neckarwestheim wurden abgeschaltet. Nun bleiben in der Bundesrepublik nur noch zwei aktive atomare Anlage: der Triga-Reaktor Mark II an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz und der Forschungsreaktor FRM II auf dem Campus der Technischen Universität München (TU) in Garching. Damit steht Garching als Standort ganz am Anfang und ganz am Ende der Geschichte der Atomreaktoren in der Bundesrepublik.

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