AtommüllCastor-Transport von Garching nach Ahaus rückt näher

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Ein Zug mit Castor-Behältern fährt am Kernkraftwerk Isar entlang. Demnächst könnte so auch Atommüll aus Garching nach Nordrhein-Westfalen transportiert werden.
Ein Zug mit Castor-Behältern fährt am Kernkraftwerk Isar entlang. Demnächst könnte so auch Atommüll aus Garching nach Nordrhein-Westfalen transportiert werden. Sven Hoppe/Sven Hoppe/dpa

Das zuständige Bundesamt stellt eine Genehmigung in Aussicht. Schon bald könnten abgebrannte Brennelementen aus hoch angereichertem Uran vom Forschungsreaktor ins Zwischenlager gebracht werden. Umweltschützer kritisieren die Pläne.

Von Irmengard Gnau, Garching

Der Forschungsreaktor München II, kurz FRM II, auf dem Gelände der TU München in Garching steht seit März 2020 still. Durch das Strahlrohr der Forschungs-Neutronenquelle Heinz Maier-Leibnitz fliegen keine Neutronen, Forschende müssen sich seit fünf Jahren gedulden, sich um Plätze bei anderen Neutronenquellen in Europa bemühen oder auf andere Testwege umsteigen. Nun aber könnte Bewegung in die Sache kommen, zumindest auf der einen Seite des Prozesses.

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