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Garching:Baden erlaubt

Ausnahmsweise war man in Garching gar nicht glücklich, als der Name der Stadt kürzlich im überregionalen Kontext zu lesen war. Meist geschieht dies, wenn Wissenschaftler der TU auf dem Forschungscampus wieder einmal eine Entdeckung von Reichweite gemacht haben. Diesmal aber nannte die Europäische Umweltagentur EEA die Universitätsstadt in ihrem jüngsten Bericht zur Wasserqualität - und den Garchinger See als eines der nur fünf Binnengewässer in Deutschland mit mangelhaftem Zustand. Schilder raten vom Baden ab. Das jedoch sei längst überholt, klärt die Stadtverwaltung nun auf. Die Einstufung der EEA fußt nämlich auf einer Wasserprobe aus dem September 2020. Damals wurden Mängel festgestellt - neue Proben, die das Landratsamt in diesem Jahr genommen hat, weisen hingegen keine erhöhte Zahl von E-Coli-Bakterien mehr auf. Das Wasser des Garchinger Sees ist also Stand heute ohne Beanstandung. Das Landratsamt überprüft die Werte alle zwei Wochen und veröffentlicht die Ergebnisse im Internet auf www.landkreis-muenchen.de. Die Warnschilder müssten aus Formalitätsgründen dennoch stehen bleiben bis das EEA seine nächste Beurteilung abgibt, erklärt Garchings Bürgermeister Dietmar Gruchmann (SPD).

© SZ vom 09.06.2021 / gna
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