Historische GärtenFrühlingserwachen in Schloss Schleißheim

Damit der Osterspaziergang im Park von Schloss Schleißheim eine besondere Freude wird, beginnen jetzt die Arbeiten an den Außenanlagen.
Damit der Osterspaziergang im Park von Schloss Schleißheim eine besondere Freude wird, beginnen jetzt die Arbeiten an den Außenanlagen. Claus Schunk

In dieser Woche fangen die Gärtnerinnen und Gärtner mit der Bepflanzung an, danach werden die Skulpturen von ihrem Winterschutz befreit.

Die Schlossanlage Schleißheim erwacht aus dem Winterschlaf: Die Gärtnerinnen und Gärtner der Bayerischen Schlösserverwaltung bepflanzen die Parterres um die Schlossanlage mit farbenfrohen Frühlingsblumen. Von Montag, 16. März, an setzen sie etwa 15 000 Stiefmütterchen in Gelb, Weiß und Orange aus der Nymphenburger Schlossgärtnerei in die Erde. Das Farbspiel im Außenparterre orientiert sich an Fliederfarben wie Blau, Weiß und Violett, während im Innenparterre Pflanzen in hellem und dunklem Blau erblühen. Vor den historischen Gewächshäusern mischt sich frühlingshaftes Gelb mit Violett.

Von Montag, 23. März, an befreien die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schloss- und Gartenverwaltung Schleißheim die historischen Skulpturen des Schlossparks aus ihren schützenden Winterhüllen, sodass sie bis Ostern wieder zu bewundern sind.

Die Schlossanlage Schleißheim ist die einzige im Original erhaltene Barockanlage Süddeutschlands. Sie vereint mit dem Alten Schloss, dem Maximilians- und Wilhelmshof im Renaissance-Stil und dem barocken Neuen Schloss sowie dem Schloss Lustheim und der Parkanlage zwei Stilepochen. Der Hofgarten besticht durch seine drei Blumenparterres, darunter die in Deutschland einzigartigen, in Rasenstreifen eingefassten Arabesken. Zudem laden die über 70 Jahre alten historischen Bänke und die symmetrisch in Hecken gefassten Niederwaldbereiche mit Wegen, ehemaligen Wasserflächen und formgeschnittenen Lindenrondellen, den sogenannten Boskett-Bereichen, zu einem Frühlingsspaziergang ein.

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