Das Freibad-Eis der Jugend ist für viele oftmals bis weit ins fortgeschrittene Alter hinein eine unerreichte Süßspeisenspezialität. Die einfachste Erklärung dafür wäre, dass bestimmte gaumenschmeichelnde Geschmackszusätze, welche dem Kiosk-Eis einstmals sein unvergleichliches Aroma verliehen haben, mittlerweile von der Forschung nicht mehr als so ganz unbedenklich für den menschlichen Metabolismus angesehen werden. Die andere Erklärung ist das selektive Gedächtnis. Bei diesem handelt es sich, verkürzt ausgedrückt, um eine Art „Früher war alles besser“-Schaltkreis im Hirn, der besagtes Eis um so besser schmecken lässt, je länger der Konsum her ist.
FreibäderKaltstart in die Badesaison
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Derzeit öffnen überall im Münchner Umland die Freibäder. Mit dabei: fünf Promis.
Kolumne von Wieland Bögel
