Rechtsruck in Italien:"An unserem Verhältnis wird das nichts ändern"

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Rechtsruck in Italien: Hat sie auch Anhänger in den Partnerstädten hiesiger Kommunen? Giorgia Meloni, die Vorsitzende der rechtsextremen Partei Fratelli d'Italia, dürfte neue Ministerpräsidentin Italiens werden.

Hat sie auch Anhänger in den Partnerstädten hiesiger Kommunen? Giorgia Meloni, die Vorsitzende der rechtsextremen Partei Fratelli d'Italia, dürfte neue Ministerpräsidentin Italiens werden.

(Foto: Alessandro Garofalo/dpa)

Manche Italiener erfüllt mit Sorge, dass die Partei "Fratelli d'Italia" von Giorgia Meloni die Wahlen in der Heimat gewonnen hat. Die Städte-Partnerschaften aber sollen nicht unter der Politik leiden.

Von Angela Boschert, Irmengard Gnau und Lydia Wünsch, Garching

Italien hat gewählt, und aus Ottobrunn wollte eigentlich an diesem Wochenende eine Delegation nach Margreid fahren, um persönlich von den Freunden in der Partnerstadt in Südtirol zu erfahren, was sie über das Wahlergebnis denken. Allerdings musste die Ottobrunner Partnerschaftsbeauftragte Andrea Seeböck die Fahrt absagen, weil einige der Teilnehmer, darunter Bürgermeister Thomas Loderer, stark erkältet sind. Seeböck will nun stattdessen zum Erntedankfest fahren. "Unsere seit 50 Jahren gewachsene Partnerschaft hat nichts mit der Politik zu tun und wird vom Wahlergebnis nicht negativ beeinflusst", sagt die Ottobrunnerin bestimmt.

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