Zehn Jahre FlüchtlingssommerWillkommen bei der Menschlichkeit

Lesezeit: 6 Min.

Geflüchtete kommen im Sommer 2015 am Hauptbahnhof in München an. Eine Münchnerin verteilt Lebensmittel am Bahnsteig.
Geflüchtete kommen im Sommer 2015 am Hauptbahnhof in München an. Eine Münchnerin verteilt Lebensmittel am Bahnsteig. Leonhard Simon/IMAGO

Im Sommer 2015 rückten Fremde zusammen, um das Unmögliche möglich zu machen. Heute blicken die Freiwilligen von damals zurück – auf eine Zeit zwischen Erschöpfung, Euphorie und Realität.

Von Sabine Bader, Anja Blum, Daniela Bode, Annette Jäger, Claudia Köstler, Gudrun Regelein und Stephanie Schwaderer, München

Der Sommer 2015 wurde zum historischen Wendepunkt: Innerhalb weniger Wochen trafen Zehntausende Geflüchtete, viele aus Syrien, Afghanistan und dem Irak, allein in München und der Region ein – an Spitzentagen waren es bis zu 13 000 Menschen. Züge rollten in Minutentakt am Hauptbahnhof ein, während Bürger, Hilfsorganisationen und Behörden gemeinsam eine logistische und menschliche Meisterleistung vollbrachten: Mehr als 4000 freiwillige Helfer arbeiteten rund um die Uhr bis zur Erschöpfung, koordinierten Notunterkünfte, verteilten Wasser, Brot und Trost, organisierten Busse, Züge und Fahrten zu weiteren Orten. Lokale Initiativen und einzelne Helferinnen und Helfer stemmten mit wenig Hilfe von oben die Versorgung im Ausnahmezustand.

Zur SZ-Startseite

Migration
:Zehn Jahre Flüchtlingskrise: Ein ikonisches Foto und seine Geschichte

Dutzende Menschen ziehen in einem Zug über eine Wiese bei Wegscheid, vorneweg fährt ein Polizeiauto. Ein Treffen mit dem Fotografen und ein Blick von heute.

SZ PlusVon Andreas Glas

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: