Isar AerospaceNachbargemeinden buhlen um Raketenbauer

Bisher sitzt Isar Aerospace in Ottobrunn.
Bisher sitzt Isar Aerospace in Ottobrunn. Isar Aerospace

Neben Haar, Ottobrunn und Taufkirchen konkurriert nun auch Feldkirchen um das Unternehmen.

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Feldkirchen ist in das Rennen um eine Ansiedlung der Raketenfirma Isar Aerospace eingestiegen. Wie am Dienstag im Haarer Gemeinderat bekannt wurde, hat der Gemeinderat dort einstimmig eine entsprechende Willensbekundung abgegeben. Damit sind mittlerweile vier Kommunen im Landkreis München bekannt, die um das in Ottobrunn ansässige aufstrebende Unternehmen werben. Das erst 2018 von drei Raumfahrt-Ingenieuren gegründete Unternehmen steht deswegen mit Ottobrunn, Taufkirchen, Haar und eben jetzt auch Feldkirchen in Gesprächen. Eine Entscheidung werde wohl im September oder Oktober fallen, hieß es in Haar, wo im übrigen intensiv darüber diskutiert wurde, wie weit man der Firma jetzt schon entgegenkommen soll, damit diese die Finckwiese im Osten der Gemeinde als neuen Firmensitz wählt.

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Die Dibag Industriebau AG ist Eigentümerin der Fläche und steht mit Isar Aerospace im Gespräch. Die Dibag möchte möglichst zügig, auch vor einer Standortentscheidung, in die Bauleitplanung einsteigen. Der Haarer Gemeinderat ging darauf nur teilweise ein. Er beschloss mit 18 zu elf Stimmen, auf der Finckwiese nur für Grundstücke an der Wasserburger Straße ein Verfahren zur Änderung des Flächennutzungsplans einzuleiten. Auch pochte der Gemeinderat darauf, dass dies nur mit Blick auf eine Ansiedlung von Isar Aerospace zu geschehen habe. Die Dibag und auch Bürgermeister Andreas Bukowski (CSU) hatten sich ein Plazet für weiterreichende Planungen erhofft.

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