Die Sonne ist gnadenlos. Das Thermometer zeigt 33,5 Grad. Mit ernstem Gesicht steht Heinz Sedlmeier neben einer mit ein paar Zentimetern Wasser gefüllten Senke, in die ein Feuerwehrschlauch ragt. Er hat mit anderen Biotoppflegern das davor ausgetrocknete Fleckchen Erde für Amphibien wieder bewohnbar gemacht. Er hebt beide Schultern kurz an, und lässt sie fallen. „Es ist ein hilfloser Versuch, in gewisser Weise“, sagt er. Aber man habe keine Wahl. „Die Dauerdürre wird für unsere heimischen Amphibien zur Todesfalle.“
AmphibienAmphibien vor dem Trockentod gerettet
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Der Zoologe Heinz Sedlmeier füllt einen ausgetrockneten Tümpel mit Wasser auf, damit dort Kaulquappen überleben können.
Claus SchunkIn der Region München kämpfen Naturschützer gegen die Folgen der anhaltenden Trockenheit, die Amphibien bedroht. Mit Wasser aus Tankwagen und Feuerwehrschläuchen versuchen sie, Lebensräume zu retten und gefährdete Arten wie die Wechselkröte zu schützen.
Von Bernhard Lohr, München/Feldkirchen
