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Elektromobilität:E-Säule im Garagenhof

Kirchheim unterstützt Pilotversuch im Lindenviertel

Die Gemeinde Kirchheim will es ihren Bürgern leichter machen, sich ein E-Auto anzuschaffen. Deshalb plant sie ein Programm, wie die Elektrifizierung von Garagenhöfen gefördert werden könnte. Um besser abzuschätzen, wie ein solches Förderprogramm aussehen könnte, beteiligt sich die Gemeinde einmalig finanziell an der Elektrifizierung eines Garagenhofes im Lindenviertel. Das beschloss der Gemeinderat. Die Gemeinde übernimmt dafür Kosten von maximal 1250 Euro.

Die Idee dafür kommt von der CSU. "Immer wieder sprechen uns Eigentümer an, die nachfragen, wie sie ihre Garagenhöfe für E-Autos elektrifizieren können", sagte Fraktionssprecher Frank Holz. Tatsächlich sei das gar nicht so einfach. Stromzähler müssten angebracht und intelligente Ladestationen gebaut werden, damit das Stromnetz nicht überlastet werde. "Wir wollen nicht in die Privatwirtschaft eingreifen oder blind Fördertöpfe ausschütten." Vielmehr gehe es darum, einmal an einem Garagenhof exemplarisch durchzuarbeiten, was nötig sei, um Ladesäulen aufstellen. Später solle es anderen Eigentümern mit diesem Konzept leichter fallen, ihre Garagen zu elektrifizieren. Weil viele Garagenhöfe in Kirchheim aus den Siebziger- und Achtzigerjahren stammten, gebe es dort meistens keine Stromversorgung.