Elektroautos Stadt stellt neun Ladestationen auf

Unterschleißheim setzt Konzept des Landkreises für E-Mobilität um

In einer ersten Stufe der Umsetzung des Elektromobilitätskonzepts des Landkreises München wird Unterschleißheim neun neue Ladestationen errichten. Erwartet werden Kosten von gut 250 000 Euro, für die allerdings etwa 90 000 Euro an Förderung ins Haus stehen. Der Verkehrsausschuss des Stadtrats hat die Umsetzung einstimmig gebilligt.

Wenn der Anteil der Elektroautos auf nur ein Prozent steigen sollte, werden im gesamten Landkreis nach einer Studie rund 200 Ladepunkte benötigt. 81 öffentlich zugängliche Stationen sind aktuell vorhanden. Ein Verkehrsanteil von fünf Prozent Elektrofahrzeugen würde den Bedarf schon auf rund 650 Ladepunkte steigern. Für Unterschleißheim wurden im ersten Szenario 13 Ladesäulenstandorte empfohlen, von denen neun auch konkret verortet wurden. Im zweiten Szenario müssten im Stadtgebiet 36 Standorte vorhanden sein.

Der Ausschuss hat nun erst mal entschieden, die neun konkret definierten Standorte umzusetzen. Ausstattung und Betriebssysteme sollen landkreisweit möglichst einheitlich installiert werden. Entstehen werden nun neue Elektroladesäulen auf den Park-and-ride-Anlagen an der Robert-Schumann- und Pegasusstraße, am Parkplatz des Aquariush-Bades, am Volksfestplatz, an der Robert-Koch-Straße beim Rathausplatz, am Theresienbogen, an der Edith-Stein-Straße, an der Siriusstraße und am Hirschdamm in Riedmoos.