Das große weiße Fahrzeug mit der Hebebühne ist an diesem frühen Morgen am Garchinger See schon von Weitem zu sehen. Jan Elstermann von Elster steht zusammen mit Ralph Gutknecht vom Umweltamt im Rathaus auf dem Weg, beide schauen nach oben: In einer hohen Eiche hängt Baumkletterer Nils Haese, vermummt und mit Gurten und Seilen gesichert. Elsters Mitarbeiter hält eine Dose mit Sprühkleber in der Hand und macht damit einem Nest von Prozessionsspinnern den Garaus. Dann entfernt er das Gespinst, die haarigen Tierchen werden in eine Tüte verfrachtet, und die kommt in den Rucksack. Anschließend seilt sich der 28-Jährige langsam ab.
SchädlingsbekämpfungKampf gegen giftige Raupen
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Für die Entfernung von Nestern der Eichenprozessionsspinner am Garchinger See bedarf es voller Schutzmontur.
Catherina HessDer Eichenprozessionsspinner breitet sich im Münchner Umland aus. Weil seine Nester allergische Reaktionen auslösen können, rücken in Garching Baumkletterer in Schutzmontur an.
Von Sabine Wejsada, Garching
