MeinungMedizinisch-psychologische UntersuchungDie einen zahlen es aus der Portokasse, die anderen sind ruiniert

Kommentar von Annette Jäger

Lesezeit: 1 Min.

Wenn die Polizei jemanden angetrunken auf dem E-Scooter erwischt, kann es richtig teuer werden.
Wenn die Polizei jemanden angetrunken auf dem E-Scooter erwischt, kann es richtig teuer werden. Johannes Simon

Unter Alkohol- oder Drogeneinfluss auf einen E-Scooter zu steigen, wird genauso hart bestraft, wie sich ans Steuer eines Autos zu setzen. Das wäre grundsätzlich sinnvoll – wenn da nicht die horrenden Kosten wären, die mit der MPU verbunden sind.

SZ bei Google bevorzugen

Auch wenn es unlogisch erscheint: Wer hackedicht auf dem E-Scooter fährt, verliert den Führerschein oder darf ihn erst gar nicht machen, auch wenn man für das Fahren eines E-Scooters gar keinen Führerschein benötigt. Auto und E-Scooter werden in Sachen Alkohol am Lenker gleich behandelt, obwohl man auf dem gerade mal 20 Kilometer pro Stunde schnellen Roller erwiesenermaßen vor allem sich selbst in Gefahr bringt und nicht andere Verkehrsteilnehmer.

Zur SZ-Startseite

SZ-Pflegekolumne Auf Station
:Eine Fahrt mit dem E-Scooter, die fast mit einer Amputation endet

Auf der Intensivstation von Pola Gülberg liegt ein Mann, der sich bei einem Sturz vom E-Roller extrem schlimme Verletzungen zugezogen hat – vor allem um ein Bein sieht es gar nicht gut aus. Wie konnte das passieren, wo doch niemand sonst an dem Unfall beteiligt war?

Protokoll von Johanna Feckl

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: