84 Meter lang, mit einer Spannweite von 88,4 Metern und einer maximalen Abflugmasse von 640 Tonnen – die sechsstrahlige Antonov AN-225 war ein mehrfacher Superlativ. War, denn im Februar 2022 wurde das riesige Flugzeug beim Angriff Russlands auf die Ukraine auf einem Flugplatz in der Nähe von Kiew zerstört. Die Fotoausstellung „Light and Shadow“ erzählt die Antonov-Geschichte vom Beginn als Flugzeughersteller über die Gründung der Transportfluglinie mit ihrer Heimatbasis am Werksflughafen Hostomel bis zu dem durch die russische Invasion erzwungenen Umzug des Unternehmens an den Flughafen Leipzig/Halle.
Am Wochenende, 19. und 20. Juli, gibt es neben der Sonderausstellung noch weitere Höhepunkte für Flugzeugfans, teilt das Deutsche Museum mit. Am Samstag und Sonntag sind jeweils von 10 bis 16 Uhr Nachbauten der legendären Junkers F 13, des ersten Ganzmetallflugzeugs der zivilen Luftfahrt, zu sehen. Auch die große Transportmaschine Transall ist zu besichtigen. Dort geben ehemalige Crewmitglieder Einblicke in Technik und Einsätze.

