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Coronavirus:Inzidenz bleibt unter 50er-Grenze

Der Landkreis München ist auch am Donnerstag unter dem 50er-Grenzwert geblieben, ab dem nach der Einigung der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel vom Mittwochabend demnächst weitergehende Lockerungen möglich sein sollen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) gab die Sieben-Tage-Inzidenz mit 45,9 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner an. Danach haben sich in den zurückliegenden sieben Tagen 161 Menschen im Landkreis nachgewiesenermaßen mit dem Coronavirus angesteckt. In München ist der Wert mit 45,6 fast identisch. Mit Ausnahme der Landkreise Freising und Fürstenfeldbruck liegt der Inzidenzwert in der ganzen Region unter der 50er-Grenze.

Unterdessen breiten sich die Virus-Mutanten weiter aus. Von Mittwoch auf Donnerstag sind 15 weitere Fälle mit diesen Varianten festgestellt worden, insgesamt damit mittlerweile 198. Das Landratsamt meldete zudem 36 Neuinfektionen. Damit hat die Behörde seit Beginn der Pandemie 11 253 bestätigte Infektionsfälle verzeichnet. Aktuell sind 229 Personen infiziert. Die meisten positiven Tests kommen aus Ottobrunn, Unterföhring, Ismaning und Unterschleißheim.

Seit Donnerstag sind auch an der Sigoho-Marchwart-Grundschule in Höhenkirchen-Siegertsbrunn Klassen in Quarantäne, wie das Landratsamt mitteilt. Dort gelten die Auflagen bis einschließlich 15. März. Dafür ist die Quarantäne an der Silva-Grundschule in Kirchheim ausgelaufen. Noch bis 12. März müssen Schüler an der Georg-Preller-Grundschule in Straßlach-Dingharting und an der Clemens-Maria-Hofbauer-Schule in Putzbrunn Quarantäne einhalten, an der Fos/Bos in Unterschleißheim bis 11. März. Quarantäne-Regeln gelten ferner wie gehabt für einzelne Gruppen an insgesamt acht Kindertagesstätten in Grünwald, Ismaning, Ottobrunn, Straßlach-Dingharting und Unterföhring.

© SZ vom 05.03.2021 / SZ
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