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Corona-Pandemie im Landkreis:Inzidenzwert nähert sich der 100

Corona-Lage im Landkreis

Aktuell Vgl. Freitag

Infizierte gesamt 12 932 + 134

Infizierte ges. mit Mutanten 1210 + 119

Infizierte aktuell 693 +50

Tote gesamt 280 + 1

Menschen mit 1. Impfung 53 690 + 4312

davon haben 2. Impfung 22 477 + 113

Impfungen insgesamt 76 167 + 4425

Schulen in Quarantäne 0-3

Sieben-Tage-Inzidenz 94,2 83,0

Quelle: Landratsamt München

Zahl der Neuinfektionen steigt weiter

Noch ist am Wochenende die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis München unter 100 geblieben. Doch nähert sie sich dem Wert, bei dessen dreimaliger Überschreitung strengere Corona-Regeln gelten, auch hier mit großen Schritten. Denn die Anzahl der täglichen Neuinfektionen nimmt nicht ab. Nach einer Inzidenz von 89,0 am Samstag, kletterte der Wert am Sonntag deutlich über die 90er Marke. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldete für den Landkreis eine Inzidenz von 94,2. So viele Menschen pro 100 000 Einwohner haben sich innerhalb einer Woche nachweislich infiziert. Das Landratsamt hat in diesen sieben Tagen 330 neue Fälle registriert. Für die Stadt München notierte das RKI nahezu den gleichen Inzidenzwert (94,4) wie im Landkreis.

Weiterhin verzeichnet das Landratsamt täglich Neuinfektionen in einem mittleren bis hohen zweistelligen Bereich. Nach 60 registrierten Fällen am Samstag sind bis zum Sonntag weitere 74 dazugekommen. Damit erhöht sich die Zahl der bestätigten Infektionen seit Beginn der Pandemie auf 12 932. Die meisten Neuinfektionen wurden am Wochenende aus Gräfelfing und Ismaning (je 14), sowie aus Haar und Unterschleißheim (je elf) und aus Taufkirchen (zehn) gemeldet. Als aktuell infiziert gelten im Landkreis München aktuell 693 Personen. Auch die Anzahl der Fälle, bei denen ein dringender oder bestätigter Verdacht einer Virus-Variante besteht, steigt weiter, mittlerweile geht die Behörde von 1210 aus. Das sind 44 mehr als am Samstag. Auch gibt es einen weiteren Todesfall nach einer Corona-Infektion. Wie das Landratsamt am Sonntagnachmittag mitteilt, handelt es sich um einen Mann Mitte 70, der in einem Krankenhaus verstorben ist. Damit erhöht sich die Gesamtzahl der Todesfälle auf 280.

Die meisten Infektionsfälle hat es bislang in der Gruppe der 50- bis 54-Jährigen (1136) gegeben, sowie bei den 20- bis 24-Jährigen (1079). Auch bei den 35- bis 39-Jährigen ist die Zahl nun über tausend (1004) gestiegen.

© SZ vom 12.04.2021 / hilb
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