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Corona:Neuinfektionen steigen wieder an

15.05.2020, Symbolbild Corona-Test, Positives Testergebnis. 15.05.2020, Symbolbild Corona-Test 15.05.2020, Symbolbild C

16 weitere positive Testergebnisse sind dem Landratsamt seit Montag gemeldet worden.

(Foto: imago images/MiS)

Seit Montag meldet das Landratsamt München 16 Neuinfektionen. Die Sieben-Tage-Inzidenz erhöht sich im Landkreis auf 26,1.

Von Julian Seiferth

Die Corona-Situation im Landkreis hat sich am Dienstag wieder verschärft. Nach nur sechs Fällen am Montag bestätigte das Landratsamt 16 Neuinfektionen zwischen Montag- und Dienstagnachmittag. Am Wochenende hatte es insgesamt 37 bestätigte Fälle und damit einen neuen Höchststand seit dem 14. Mai gegeben. Auch die Sieben-Tage-Inzidenz, die die Anzahl der Neuinfektionen je 100 000 Einwohner innerhalb einer Woche angibt, steigt weiter an - von 24,4 am Montag auf 26,1 am Dienstag. Noch am Freitag war der Wert bei 16,9 gelegen. Übersteigt die Sieben-Tage-Inzidenz einen Wert von 35, sind die Behörden angehalten, über Eindämmungs-Maßnahmen zu entscheiden.

Seit dem ersten dokumentierten Fall im Februar sind damit insgesamt 1813 Infektionen bestätigt. Davon sind 122 Personen akut infiziert, 1595 gelten als genesen. Über den Krankheitsverlauf gibt der Wert keine Auskunft: Die Statistik führt alle Personen als genesen, bei denen der Beginn der Quarantäne 14 Tage oder länger zurückliegt. Neue dokumentierte Todesfälle gibt es in dieser Woche bisher nicht, es bleibt bei 96.

Einen Hotspot gibt es im Landkreis nicht: Das Landratsamt bestätigt jeweils einen neuen Fall in Aschheim, Garching, Grasbrunn, Haar, Kirchheim, Neubiberg Taufkirchen und Unterföhring. Jeweils zwei Neuinfektionen wurden in Baierbrunn, Höhenkirchen-Siegertsbrunn, Planegg und Unterhaching gemeldet. Dort gibt es mit 193 nach wie vor die meisten bestätigten Infektionen im Landkreis.

Eine der 16 positiv getesteten Personen ist zwischen fünf und 14 Jahre alt, sechs zwischen 15 und 34 und neun zwischen 35 und 59. Die letztgenannte Gruppe stellt mit 751 dokumentierten Fällen die am häufigsten infizierte Altersgruppe.

© SZ vom 09.09.2020/hilb

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