Bei Castortransporten auf deutschen Straßen denken die meisten Menschen vor allem an das Atomforschungszentrum Jülich. Von dort aus wurden in den vergangenen Monaten neun Castorbehälter in das Atommüllzwischenlager in Ahaus im Münsterland gebracht. Ein weiterer war wegen eines technischen Defekts an einem Fahrzeug abgebrochen worden. Nun sorgen anstehende Transporte von Garching bei München aus nach Ahaus für Diskussionen. Kritiker haben Widerspruch gegen diese Fahrten eingelegt – doch das kann teuer werden.
CastortransporteWiderspruch kann teuer werden
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Begleitet von einem großen Polizeiaufgebot fahren Lastwagen mit Castorbehältern über eine Autobahn in Hessen ins Zwischenlager nach Ahaus (Symbolbild)
Uwe Zucchi/dpaDas Bundesamt hat Einwände gegen die geplanten Castortransporte von Garching nach Ahaus zurückgewiesen und den Beteiligten Gebühren in Rechnung gestellt.
Von Irmengard Gnau, Garching
