Bundestagswahl:AfD: Andere Parteien meiden Diskussion

Nach der Absage der für Mittwoch geplanten Podiumsdiskussion mit den Wahlkreiskandidaten der Parteien wirft der AfD-Bundestagsabgeordnete Gerold Otten Grünen, SPD und Linken vor zu kneifen. "Die anderen Parteien reden ständig davon, die AfD mit Argumenten stellen zu wollen, aber wenn sich die Gelegenheit bietet, meiden sie die öffentliche Auseinandersetzung", so der Abgeordnete aus Putzbrunn am Montag in einer Pressemitteilung. Dieses Verhalten sei "bestens aus dem Bundestag bekannt". "Auch dort gehen sie der parlamentarischen Auseinandersetzung aus dem Weg, indem jeder Antrag der AfD von allen anderen Parteien abgelehnt wird." Er selbst stehe jederzeit für eine öffentliche Veranstaltung zur Verfügung, so Otten, und hoffe, "die Parteivertreter aus dem linken Spektrum finden auch noch den Mut dazu."

Die Volkshochschule Haar hatte am Freitagnachmittag ihre für diesen Mittwoch geplante Diskussion abgesagt, nachdem die Kandidaten von Grünen, SPD und Linken erklärt hatten, sich nicht gemeinsam mit dem AfD-Politiker Otten auf ein Podium zu setzen. Anton Hofreiter (Grüne), Korbinian Rüger (SPD) und Katinka Burz (Linken) begründen ihre Entscheidung mit einer demokratiefeindlichen Haltung der AfD. Die Rechtspopulisten dürften nicht wie eine "normale" Partei behandelt werden.

Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB