Wie bequem ist es doch, sich bei einer Wahl in Ruhe zu Hause für den einen Kandidaten oder die andere Kandidatin zu entscheiden. Viele nutzen inzwischen die Möglichkeit der Briefwahl. Die Zahl derer, die den freien Sonntag ohne den Gang zum Wahllokal genießen und trotzdem mitbestimmen, ist seit 2008 gestiegen, seit man nicht mehr begründen muss, warum man seine Kreuzchen nicht in der Wahlkabine machen will. Doch kann man sich immer darauf verlassen, dass die postalisch auf den Weg gebrachte Stimme auch gezählt wird? Die Briefwahl ist gar nicht so einfach, wie sie scheint. Manchmal ist die Post daran schuld. Aber nicht immer.
Pannen bei der KommunalwahlWenn Wähler nicht wählen können
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Wer im ersten Durchgang der Kommunalwahl per Brief wählte, konnte bei der Stichwahl unter Umständen nicht mit abstimmen. Schuld daran ist ausgerechnet ein digitaler Service der Rathäuser – und natürlich die Post.
Von Iris Hilberth
