Diese weiße Linie war tags zuvor gewiss nicht zu sehen auf der Hahilingastraße in Oberhaching. Sie scheint nicht enden zu wollen, zieht sich entlang der Pfarrer-Socher-Straße und weiter in Richtung Wertstoffhof. Was ist das? Was soll das? Wer war das? Das fragen sich Fußgänger, Radler und Autofahrer. Die Antwort verblüfft: Es geht um Liebe. Es geht aber auch ein wenig um Denunziantentum, das augenzwinkernd daherkommt im Mantel der bairischen Tradition. Und die ist bekanntlich reich an abgefahrenen Gepflogenheiten wie etwa dem Fensterln.
BrauchtumStraßenstrich durchs Oberland
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Weiße Linien auf bayerischen Straßen ordnen nicht zwangsläufig den Verkehr, manchmal sind sie auch ein Band der Liebe.
Kolumne von Michael Morosow
