Wie gesellig man auch ist, wie ausgelassen man auch feiert, welche Nähe man zu einem Menschen auch genießt – wenn die Sause oder der Sex vorbei sind, droht die Erkenntnis von der Vergänglichkeit alles Irdischen, und dass es nie mehr so schön sein könnte wie gerade eben. Ja, dass man am Ende vielleicht doch immer allein ist.
MeinungNeues aus dem bayerischen Festkalender:Von der Wiesn auf die Brauereiwiese
Kolumne von Udo Watter, Aying/Oberhaching
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Nach dem Oktoberfest droht Feierbiestern eine der postkoitalen Tristesse vergleichbare Melancholie. Dem wirken im Münchner Süden frische Bier-Festivals und Bräu-Kirtas mit Ochsenrennen entgegen.
