Freizeit und SportWie schwer darf der Wanderrucksack sein?

Lesezeit: 4 Min.

Rucksack-Training im Englischen Garten. DAV-Trainer Kristof Sarnes (rechts) mit seinen Kursteilnehmern.
Rucksack-Training im Englischen Garten. DAV-Trainer Kristof Sarnes (rechts) mit seinen Kursteilnehmern. Sebastian Gabriel

Immer wieder tragen Menschen beim Berggehen zu viel Gepäck mit sich. Das kann gefährlich sein. Worauf man achten sollte und wie man die eigene Leistungsfähigkeit trainieren kann.

Von Iris Hilberth, Neubiberg/München

Es sind noch gut 500 Höhenmeter bis zur Hütte. Die Oberschenkel brennen, das Atmen ist mehr ein Keuchen, das Herz rast und der Rucksack zieht talwärts. Die Erschöpfung macht sich mit jedem Schritt breiter, die Pausen werden häufiger und mit hochrotem Kopf stellt sich die Frage: Liegt es an der mangelnden Fitness oder am schweren Gepäck? Der Deutsche Alpenverein (DAV) und das Österreichische Kuratorium für Alpine Sicherheit (ÖKAS) führen darüber Statistik, wie viele Unfälle es am Berg gibt, und haben in den vergangenen Jahren festgestellt, dass die Notrufe von unverletzten, jedoch erschöpften Personen zugenommen haben. Womöglich auch, weil sie zu viel mit auf den Berg schleppen.

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