Die Gemeinde Brunnthal im Süden Münchens hätte Eltern gerne Gutes getan. Und zwar nicht zu knapp. 1,2 Millionen Euro hätte das Rathaus aus freien Stücken in die Finanzierung der Kinderbetreuungskosten am Ort gesteckt, um die Kita-Gebühren moderat zu halten. Doch die Kommunalaufsicht hat diese Form der kommunalen Familienpolitik untersagt. Der Fall sagt viel über das Verhältnis zwischen Kommunen und Staat aus und über die aktuellen Befindlichkeiten in Rathäusern. Es geht um Frust über die Politik in Bund und Land, um steigende Kosten, sinkende Einnahmen und die Frage, wer was noch bezahlen kann.
KinderbetreuungWarum Brunnthal Eltern nicht entlasten darf
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Der Ausbau der Kinderbetreuung hat auch steigende Kosten zur Folge. Die Frage: Wer zahlt das alles?
Peter KneffelDie Gemeinde wollte die Kita-Gebühren niedrig halten. Doch die Kommunalaufsicht verbietet das. Jetzt müssen Familien deutlich mehr bezahlen. Ein Beispiel für eine Misere, die nur Verlierer kennt.
Von Bernhard Lohr, Brunnthal
