Bayerische und biblische GeschichtenLiebe und Tabus in Zeiten des Abfent

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„Könnte es sein, dass sie Chapernack treipen?“ Michael Palin als artikulationsgestörter Pontius Pilatus (Mitte), neben ihm seine Monty-Python-Kollegen John Cleese (links) und Graham Chapmann.
„Könnte es sein, dass sie Chapernack treipen?“ Michael Palin als artikulationsgestörter Pontius Pilatus (Mitte), neben ihm seine Monty-Python-Kollegen John Cleese (links) und Graham Chapmann. (Foto: Arte)

Von Pontius Pilatus, Paierbrunner Purchen und Transfrauen ohne Mumu –  ein vorweihnachtlicher Gedanken-Spaziergang durch das Isartal und Judäa.

Kolumne von Udo Watter, Baierbrunn

Vielleicht war der Skriptor, der in einer Schenkungsurkunde an das Kloster Schäftlarn den Ort Baierbrunn 776 erstmals erwähnte, ein Nachfahr von Pontius Pilatus. Also dem römischen Statthalter von Judäa, der in dem historisch makellos recherchierten Jesus-Biopic „Das Leben des Brian“ unter kleinen Sprachfehlern leidet: Er nennt den Titelhelden „Prian“ und befiehlt, als der ihn verbessert, einem Soldaten: „Chleudere den Purchen zu Poden.“ In seiner offiziellen Geburtsurkunde heißt der Ort im Isartal jedenfalls Paierbrunnen. Wer das liest, denkt sich vielleicht: Gut, dass es damals noch keine Purchenvereine gab.

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